Entgiftet – aber trotzdem noch vergiftet?
Warum viele Patient:innen denken, sie hätten Schwermetalle ausgeleitet – und es doch nicht haben.
In meiner Praxis sehe ich immer wieder das gleiche Bild:
Patient:innen kommen zu mir – oft mit einem klaren Ziel: „Ich möchte entgiften“ oder „Ich habe schon eine Schwermetallausleitung gemacht.“
Viele erzählen:
„Ich habe über ein Jahr Chlorella genommen.“
„Ich war beim Heilpraktiker – der hat mir Zeolith und Aktivkohle empfohlen.“
„Ich habe regelmäßig Leberreinigung, Sauna, Detox-Kuren gemacht.“
Und ja – viele dieser Maßnahmen können sinnvoll sein.
Sie können helfen, die Leber zu entlasten, den Darm zu unterstützen, akute Belastungen aus dem Kreislauf zu binden.
Aber hier beginnt das eigentliche Dilemma:
👉 Sie haben ihren Körper unterstützt – aber die Schwermetalle sitzen noch da.
👉 Sie dachten, sie hätten sich entgiftet – aber die inneren Speicher sind weiter voll.
Wie ich das weiß?
Ich teste sie.
Nicht irgendwie, sondern mit einem Chelat-Test – medizinisch fundiert, mit einem zugelassenen Metallbinder wie DMPS oder EDTA, der im Körper eingelagerte Metalle tatsächlich mobilisiert.
Und das Ergebnis ist oft eindeutig:
Trotz jahrelanger „Entgiftung“ sind ihre Werte für Quecksilber, Blei oder Cadmium deutlich erhöht.
🎯 Der Grund: Entgiftung ≠ Ausleitung
– und nicht alles, was bindet, bringt’s bis in die Tiefe
Was viele nicht wissen:
Unser Körper kann eingelagerte Schwermetalle wie Quecksilber, Blei oder Cadmium nicht eigenständig in ausreichender Menge ausleiten.
Warum?
🔹 Weil diese Metalle eine extrem lange Halbwertszeit haben –
🔸 Quecksilber z. B. kann über 20 Jahre in Organen und Gewebe verbleiben.
🔹 Weil sie sich im Zellinneren, im Nervensystem und sogar im Knochen festsetzen –
dort, wo Naturstoffe wie Chlorella oder Zeolith gar nicht hinkommen.
Das heißt:
Chlorella, Zeolith, Aktivkohle & Co können im Darm hilfreich sein – sie können Schwermetalle im Verdauungstrakt binden und Resorption verhindern.
Aber:
Sie ersetzen keine tiefgehende Schwermetall-Ausleitung.
Und sie mobilisieren auch keine Metalle aus Gehirn, Nieren oder Leber.
Und genau das ist das Missverständnis, das ich in der Praxis so häufig sehe:
✅ Patient:innen glauben, sie seien „durch“ mit der Entgiftung.
❌ In Wirklichkeit haben sie die gefährlichsten Speicher nicht angerührt.
🩺 Und die Ärzt:innen?
Bis vor kurzem hielten viele das Thema für „alternativen Unsinn“
Und hier kommt der zweite Teil des Dilemmas:
Die Schulmedizin hat das Thema Schwermetalle lange Zeit ignoriert.
➡️ Die toxischen Wirkungen von Quecksilber, Blei oder Cadmium wurden über Jahrzehnte verharmlost.
➡️ Wer über Entgiftung sprach, galt schnell als „esoterisch“.
Viele Ärzt:innen hielten Schwermetall-Ausleitung für „Hokuspokus“.
Vor allem, weil es lange Zeit keine guten Daten dazu gab – oder sie einfach nicht Teil der Ausbildung waren.
Aber:
❗ Heute wissen wir mehr.
Die Datenlage ist deutlich.
Die toxische Wirkung vieler Schwermetalle ist wissenschaftlich eindeutig belegt.
Beispiel:
🦷 Amalgamfüllungen (enthält Quecksilber) wurden erst 2025 EU-weit verboten – obwohl ihre Risiken seit Jahrzehnten diskutiert wurden.
📊 Neue Studien zeigen den Zusammenhang zwischen Schwermetallbelastung und Herzerkrankungen, Nierenschäden, neurologischen Problemen.
Und mit der Chelattherapie – also der gezielten Gabe von Substanzen wie DMPS oder EDTA – haben wir heute medizinisch zugelassene Werkzeuge, mit denen sich diese Metalle sicher und effektiv ausleiten lassen.
🔍 Die Wahrheit ist:
Viele Patient:innen denken, sie hätten sich entgiftet –
aber ohne Chelatbildner haben sie die tiefen Speicher nie erreicht.
Und das liegt nicht an ihnen.
Sondern an der Lücke zwischen Naturheilkunde und Medizin:
✅ Die Heilpraktiker:innen haben das Thema früh erkannt – aber keinen Zugang zu Chelatoren.
❌ Die Ärzt:innen hätten die Mittel – aber haben das Thema lange nicht ernst genommen.
Die gute Nachricht?
Heute wissen wir mehr.
Heute können wir beides verbinden: naturheilkundliches Wissen & schulmedizinische Werkzeuge.
Und genau das ist der Weg zu echter, nachhaltiger Entgiftung.
🧲 Was sind EDTA und DMPS – ganz einfach erklärt
Wenn ich meinen Patient:innen erkläre, was EDTA oder DMPS sind, benutze ich fast immer das gleiche Bild:
Stell dir Schwermetalle wie kleine rostige Nägel im Körper vor.
Und EDTA oder DMPS wie sehr starke Magnete.
Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium oder Arsen haben eine besondere Eigenschaft:
Sie binden sich extrem fest an körpereigene Strukturen – an Enzyme, an Zellmembranen, an Nervengewebe.
Der Körper selbst hat keinen starken Magneten, um diese Nägel wieder herauszuziehen.
🔬 Genau hier kommen Chelatoren ins Spiel
Chelatoren sind Substanzen, die Metalle chemisch fest binden können.
Der Name kommt aus dem Griechischen „chele“ = Krebsschere.
👉 EDTA und DMPS „umklammern“ Metallionen regelrecht.
-
EDTA bindet vor allem Blei, Cadmium, Calcium, Aluminium
-
DMPS bindet besonders gut Quecksilber, Arsen und Blei
Sobald ein Chelator ein Metall gebunden hat, entsteht ein wasserlöslicher Komplex, den der Körper über die Nieren ausscheiden kann.
📌 Wichtig:
Ohne diesen chemischen Bindungsschritt bleiben Schwermetalle oft dort, wo sie sind – selbst wenn man schwitzt, fastet oder „detoxed“.
🌿 Warum Naturstoffe allein oft nicht reichen – ohne sie schlechtzureden
Chlorella, Zeolith, Aktivkohle & Co haben absolut ihre Berechtigung.
Sie können:
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Metalle im Darm binden
-
die Rückresorption verhindern
-
den Körper während einer Ausleitung schützen
Aber sie können nicht:
-
Metalle aus dem Zellinneren lösen
-
Metalle aus Gehirn, Niere oder tiefem Gewebe mobilisieren
Das ist kein Versagen der Naturstoffe –
sondern einfach Chemie.
👉 Für die Tiefe braucht es stärkere Magnete.
Was EDTA und DMPS können – und was die Wissenschaft wirklich zeigt
Chelattherapie mit EDTA und DMPS ist kein neuer Trend.
Sie wurde ursprünglich in der Toxikologie eingesetzt – bei akuten Vergiftungen mit Blei oder Quecksilber.
Was viele nicht wissen:
👉 Inzwischen gibt es mehrere große Studien, die zeigen, dass diese Chelatoren auch bei chronischer Belastung, Gefäßerkrankungen und Nierenschwäche hilfreich sein können – wenn sie gezielt und medizinisch kontrolliert eingesetzt werden.
❤️ 1. EDTA kann das Herz schützen – besonders bei Menschen mit Diabetes oder Gefäßerkrankung
Die wohl bekannteste Studie:
📚 TACT-Studie (Trial to Assess Chelation Therapy)
-
Über 1.700 Patienten, alle mit durchgemachtem Herzinfarkt
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40 Infusionen mit EDTA, Vitamin-C und B-Komplex
-
Kontrollgruppe bekam Placebo-Infusionen
🔎 Ergebnis:
-
18 % weniger Herz-Kreislauf-Ereignisse
-
Bei Diabetikern sogar 41 % Risikoreduktion
-
Gesamtsterblichkeit sank um 43 %
Wie erklärt man das?
Die Autoren vermuten: EDTA kann toxische Metalle wie Blei, Cadmium und Arsen binden – diese Metalle fördern oxidativen Stress in Gefäßwänden.
Chelation kann also einen chronischen Trigger für Gefäßentzündung entfernen.
👉 Folge: Weniger Entzündung, bessere Endothelfunktion, geringeres Risiko.
🩸 2. EDTA kann auch bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) helfen
📚 Eine Subanalyse der TACT-Studie untersuchte nur Diabetiker mit PAVK – also Menschen mit Durchblutungsstörungen in Beinen oder Armen.
🔎 Ergebnis:
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30 % absolute Risikoreduktion für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Tod
-
Die Mortalität sank von 24 % auf 11 %
Das ist bemerkenswert – vor allem, weil diese Patienten oft wenig andere Behandlungsoptionen haben.
🧬 3. Systematische Reviews bestätigen die Gefäßwirkung
📚 Ravalli et al. (2021) analysierten 24 Studien zur Chelattherapie:
-
17 Studien zeigten messbare Verbesserungen – z. B. in der Durchblutung
-
Der sogenannte ABI-Wert (Ankle-Brachial-Index) stieg signifikant
📌 Bedeutung:
EDTA-Infusionen können die Durchblutung verbessern, weil sie metallbedingte Gefäßversteifung reduzieren.
🧠 4. DMPS kann Quecksilber, Arsen & Blei gezielt mobilisieren – und neurotoxische Effekte reduzieren
📚 Studien zeigen:
-
Nach Gabe von DMPS steigen die Quecksilberwerte im Urin stark an
-
Das bedeutet: Metalle, die vorher im Gewebe „festsaßen“, können mobilisiert werden
-
Gleichzeitig blieb die Verträglichkeit in mehreren Studien sehr gut
👉 Besonders spannend:
Torrey et al. (2023) verknüpften Quecksilberbelastung mit einem höheren Risiko für Parkinson-Erkrankung.
DMPS kann hier als präventive Maßnahme eine Rolle spielen – vor allem bei dokumentierter Belastung.
🧪 5. Chelatoren können die Nieren entlasten – bei Menschen mit chronischer Bleibelastung
📚 Eine Meta-Analyse von Yang et al. (2014) zeigte:
-
Patienten mit chronischer Bleibelastung und eingeschränkter Nierenfunktion bekamen über Wochen EDTA-Infusionen
-
Ergebnis:
-
Die Nierenfunktion verbesserte sich messbar
-
Der eGFR-Wert stieg um +9.6 ml/min
-
Kreatininwerte sanken
-
Warum?
Weil Blei – ein versteckter Nierengiftstoff – die Filtration beeinträchtigen kann.
EDTA kann diesen Stressor reduzieren.
🔍 6. Blutwerte sind nicht immer aussagekräftig – Chelat-Test zeigt das wahre Ausmaß
Viele Patient:innen sagen:
„Aber mein Blutwert für Quecksilber war ganz normal.“
Richtig – aber leider auch nicht aussagekräftig.
Metalle wie Quecksilber sitzen:
-
in Nervenzellen
-
in Fettgewebe
-
in Enzymkomplexen
Im Blut findet man sie oft nur dann, wenn man sie aktiv mobilisiert – z. B. mit einem Chelator wie DMPS.
Deshalb nutze ich in meiner Praxis häufig:
👉 einen Chelat-Test mit DMPS, um zu überprüfen, ob noch Schwermetalle gespeichert sind – trotz „normaler“ Blutwerte.
📌 Ergebnis:
-
Viele Patient:innen zeigen hohe Ausscheidungen
-
obwohl sie sich z. B. mit Chlorella oder Zeolith bereits „entgiftet“ fühlten
Das heißt nicht, dass Chlorella schlecht ist –
aber: ohne Chelator keine Mobilisation.
💡 7. Schwermetalle sind an Herzkrankheiten, Demenz & chronische Entzündung gekoppelt
📚 Laut einer großen Meta-Analyse in der BMJ (Chowdhury et al., 2018):
-
Blei erhöht das Risiko für Herzinfarkt um 43 %
-
Cadmium um 33 %
-
Arsen um 30 %
👉 Diese Zahlen gelten nicht nur für Industriearbeiter –
sondern auch für normale, städtische Bevölkerung mit Alltagsbelastung (z. B. Zahnfüllungen, Trinkwasser, Luft, Fisch).
🧠 8. Chelatoren können auch Aluminium & neurotoxische Stoffe binden
📚 Renke et al. (2023) zeigen, dass EDTA auch Aluminium binden kann – ein Metall, das im Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer diskutiert wird.
Das bedeutet nicht, dass Chelation Alzheimer heilt.
Aber: Sie kann präventiv eine Rolle spielen, besonders bei Risikogruppen.
🧩 9. EDTA & DMPS wirken unterschiedlich – und ergänzen sich
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EDTA: besser für Blei, Cadmium, Aluminium, vaskuläre Metallbelastung
-
DMPS: besser für Quecksilber, Arsen, akute Metallausleitung
-
DMSA (oral): mildere Alternative für bestimmte Fälle
📌 Ich wähle das Mittel je nach Belastung, Labordiagnostik und Symptomprofil.
🧭 Zwischenfazit – was Studien über Chelation zeigen:
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EDTA kann Gefäßentzündungen reduzieren und die Durchblutung verbessern
-
DMPS kann Quecksilber und Arsen aus Gewebe mobilisieren
-
Beide sind bei richtiger Anwendung sicher & effektiv
-
Schwermetalle sind real messbare Gesundheitsrisiken, selbst bei moderater Belastung
-
Chelat-Tests können aufdecken, was Standard-Blutuntersuchungen übersehen
👉 Und: Naturstoffe wie Chlorella oder Zeolith sind sinnvoll – aber selten ausreichend, wenn Gewebe belastet ist.
🔍 1. Diagnostik: Wer braucht überhaupt eine Chelattherapie?
Zuerst steht für mich immer:
Hintergrund verstehen – und messen.
Ich frage in der Anamnese ganz genau:
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Welche Symptome bestehen? (Müdigkeit, Brain Fog, Reizdarm, Schlafstörungen, PAVK, Gedächtnisschwäche …)
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Wurden früher Amalgam-Füllungen getragen?
-
Gab es Berufe mit Metallkontakt? (z. B. Zahnarztpraxis, Chemie, Farben, Industrie)
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Besteht eine bekannte Arteriosklerose, chronische Nierenschwäche oder Autoimmunerkrankung?
-
Wurde schon „entgiftet“ – aber nie getestet?
Dann folgt die Diagnostik:
📌 1.1. Chelat-Test (Provokationstest)
-
DMPS oder EDTA wird in einer Infusion gegeben.
-
Anschließend wird der Urin 1 Stunde später gesammelt
-
Analyse auf über 21 Metalle: Hg, Pb, Cd, As, Al, Ni, Sb …
👉 Erst so zeigt sich: Was ist eher im Gewebe gespeichert?
📌 1.2. Labortests
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Kreatinin, eGFR, Leberwerte: zur Sicherheit
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Mineralstoffstatus (Zn, Cu, Selen)
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Co-Faktoren wie Vitamin C, B-Komplex, Glutathion
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Entzündungsparameter (CRP, IL-6, TNF-alpha)
💊 2. Auswahl des Chelators: EDTA, DMPS oder beides?
Die Wahl richtet sich nach dem Metalltyp, der Organbelastung – und der Symptomatik.
✅ 2.1. EDTA (CaNa₂EDTA oder Na₂EDTA)
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Einsatz bei Gefäßbelastung, Blei, Cadmium, Aluminium
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Besonders bei Menschen mit:
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Atherosklerose
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Durchblutungsstörungen (z. B. PAVK)
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Chronischer Müdigkeit trotz guter Hb-Werte
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Nierenschwäche durch Pb/Cd
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🧪 Standarddosis: 1–3 g i.v. über 90–120 Minuten
Oft kombiniert mit Vitamin C, B-Komplex, Magnesium, Calcium
✅ 2.2. DMPS
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Einsatz bei Quecksilber, Arsen, akuter Metallmobilisation
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Besonders bei:
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Amalgam-Vergangenheit
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Neurologischen Symptomen
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Brain Fog, Reizdarm, chronischer Infektanfälligkeit
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🧪 DMPS wird i.v. oder i.m. gegeben – in niedriger Testdosis (z. B. 250 mg)
Anschließend Ausleitung über Nieren – deshalb immer Nierenfunktion im Blick!
🧠 3. Verlauf & Begleitung – sicher und nachhaltig
Ich mache nie einfach eine „Entgiftungskur“.
Sondern: Eine medizinisch gesteuerte Therapie über Wochen oder Monate, je nach Belastung und Verträglichkeit.
💡 3.1. Zyklen
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Meist 1 Infusion pro Woche
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Nach 5–10 Infusionen neue Messung
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Gesamtumfang: 10–30 Infusionen (je nach Verlauf)
🛡️ 3.2. Schutz der Entgiftungsorgane
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Glutathion (i.v. oder liposomal)
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Vitamin C, Selen, Zink
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Leber- und Darmunterstützung (Mariendistel, Artischocke, Bittersäfte)
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Bindersubstanzen (z. B. Aktivkohle, Zeolith, Chlorella) → zur Unterstützung, nicht als Haupttherapie
📊 3.3. Kontrolle
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Nach jeder 3.–5. Infusion: Vitalwerte, Leber, Niere
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Bei Beschwerden: Anpassung oder Pause
🌿 4. Ganzheitliche Strategie – Ursachen finden und ausleiten
Entgiftung ist nicht nur Chelation.
Sie ist ein Prozess, der den Körper langfristig entlastet und stärkt – aber auch die Ursachen behebt:
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Woher kommt die Belastung? (Zähne? Wasser? Nahrung? Luft?)
-
Gibt es genetische Detox-Schwächen (z. B. GSTM1-Mutation)?
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Welche Organe sind überlastet – und warum?
Deshalb begleite ich meine Patient:innen auch mit:
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Ernährung (z. B. schwefelreiche Kost, Leberunterstützung)
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Darmtherapie
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Mikronährstofftherapie
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Stressreduktion & Schlafregeneration
-
Sanierung bei Amalgam (nur mit Schutz!)
✅ Fazit:
Chelattherapie ist kein „Hokus-Pokus“ – sondern eine medizinisch fundierte Therapieoption bei dokumentierter Schwermetallbelastung.
Richtig durchgeführt kann sie:
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Gefäße schützen
-
Schwermetalle aus dem Gewebe mobilisieren
-
Chronische Entzündungen lindern
-
Nieren- und Gehirnfunktion entlasten
-
Symptome verbessern, die jahrelang unerklärlich waren
Aber:
Nur mit sorgfältiger Diagnostik, guter Begleitung und medizinischer Kontrolle.
Quellen
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https://doi.org/10.1016/j.jdiacomp.2019.04.005
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https://doi.org/10.1289/isee.2021.p-183
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